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11 Irrtümer, die ich gern vor dem Umzug gewusst hätte

Umziehen bedeutet immer Chaos und oft läuft alles drunter und drüber. Das ganze Durcheinander kannst Du verhindern, indem Du diese 11 Irrtümer vermeidest. So weißt Du wirklich, was Du brauchst und was Du beachten solltest.

Vorsicht Ironie!

Ziehe zu einem richtig ungünstigen Zeitpunkt um - so ersparst Du Dir einen leichten Umzug

Packe ohne Plan - in jede Kiste kommt alles und unnötigen Krimskrams brauchst Du unbedingt in der neuen Wohnung

Plane so wenig Zeit wie möglich für bürokratische Dinge ein - Dein Stresslevel verträgt das nach dem Umzug schon

1.
Am Wochenende haben alle Zeit für meinen Umzug. Prima! Die Firma für den Leihtransporter reibt sich schon die Hände und schlägt für das Wochenende nochmal ordentlich was obendrauf. Auch alle Nachbarn sind Zuhause und ihr bekommt keinen Parkplatz mehr. Im schlimmsten Fall bekommst Du eine saftige Strafe, weil Dein Umzug bis in den Sonntag geht. Mach es Dir einfach und zieh unter der Woche um. Deine Freunde haben bestimmt Zeit, Dir auch dann zu helfen. Jedoch denke daran, ihnen rechtzeitig den Umzug mitzuteilen, damit sie sich den Nachmittag freihalten. Und vor allem bei berufstätigen Freunden gilt: Plane den Umzug nicht zu lange und überlege Dir ein "Schichtsystem", bei dem sich Deine Freunde abwechseln. Denn sie wollen ja schließlich auch noch ein wenig ihren Feierabend genießen.
2.
Ach, zu dritt klappt das mit dem Umzug schon! Und Deine Helfer schnaufen bereits beim dritten Karton und schwören schon jetzt, Dir nie wieder bei einem Umzug zu helfen. Plane lieber mehr Leute ein, als Du am Ende tatsächlich brauchst. Es springen immer mal welche ab oder schaffen weniger, als Du erwartet hast. Auch Deine Helfer werden es Dir danken, wenn der Umzug nicht so lange dauert. Denn je mehr Helfer Du organisierst, desto schneller seid ihr. Und falls es doch mal länger wird, plane von Anfang an genug Pausen und einen Puffer ein! Damit vergraulst Du nicht gleich alle Freunde.
3.
Ausmisten? Das kann auch noch bis zur neuen Wohnung warten. Und am Umzugstag findest Du Dich in Bergen von altem Kram wieder, der in der neuen Wohnung nichts zu suchen hat. Trotzdem müsst ihr das alles jetzt mit umziehen, denn es fehlt die Zeit zum Ausmisten. Deshalb heißt es jetzt für euch: Treppe runter, Sachen packen, Treppe hoch - und das mindestens noch 30 mal. Damit raubst Du Deinen Helfern den letzten Nerv. Was brauchst Du und was nicht? Fange mit dem Ausmisten frühzeitig an, am besten 6 bis 3 Monate vor Deinem Umzug. Du willst keine weiteren wichtigen Termine für Deinen Umzug mehr verpassen? Dann lass Dich mithilfe der Timeline benachrichtigen.
4.
Zeitung ist ein super einfaches Verpackungsmaterial. Auf den ersten Blick ist Zeitung wirklich super: Günstig, fast immer griffbereit und in Massen bei Deinen Eltern abzustauben. Aber spätestens wenn Du Dein Geschirr in der neuen Wohnung auspackst, erwartet Dich eine böse Überraschung: Alles abgefärbt! Deine ganzen Teller und Tassen sind voll mit Druckerschwärze. So verbringst Du den restlichen Abend Deines Umzugs damit, erstmal zu spülen, anstatt auf den gelungenen Tag anzustoßen. Auch einen kleinen Schauer überlebt Zeitung meistens nicht, denn sie ist null wasserfest. Nimm stattdessen doch einfach Deine Kleidung und Handtücher (sauber natürlich) - die müssen eh mit!
5.
Die letzten Kleinigkeiten passen prima dahin, wo noch Luft ist. Egal welcher Karton. Ihr seid am Umzugstag im Stress und alles muss schnell schnell gehen. Einer Deiner Freunde hat die grandiose Idee, die letzten Kleinigkeiten einfach da reinzuwerfen, wo noch Platz ist. Ja, super, macht das so! - Dein Wortlaut. Du findest das bestimmt wieder, musst ja schließlich eh alles irgendwann ausräumen. Die Betonung liegt auf irgendwann. Denn so landen Deine Socken neben der Bauanleitung für Deinen Schrank und die wichtigen Schraubentütchen passen noch prima in die Kiste mit den Pflanzen - ganz nach unten. So kommt es, dass Du am Ende des Umzugs kein einziges Möbelstück aufgebaut hast und auf dem Boden schlafen musst. Was also beachten? Packt alles dahin, wo es hingehört und so, dass Du es wieder findest.
6.
Den alten Nachbarn Bescheid geben? Die sehe ich eh nie wieder. Seid ihr beim Umzug zu laut, siehst Du die sogar schneller wieder, als Du denkst. Also geh am besten eine Woche vorher mal kurz rüber und verabschiede Dich. Vielleicht hast Du sogar noch das ein oder andere Teil an Deine Nachbarn verliehen? Jetzt ist die beste Gelegenheit, Deine Sachen zurückzubekommen. Deine Chancen wären schlechter, wenn Du Deine Dinge erst nach dem Umzug einforderst. Denn dann werden es Deine ehemaligen Nachbarn nicht gut finden, dass Du Dich nicht verabschiedet hast.
7.
Möbel schützen ist was für Weicheier. Da passiert schon nichts. Und wuuumps - fällt der Spiegel herunter und zerbricht in tausend Teile. Oder das Bett verkantet sich im engen Flur und es entstehen große Macken. Was brauchst Du also, um Deine Möbel zu schützen? Möbelschutz muss absolut nicht teuer sein, denn alte Bettlaken eignen sich hervorragend, um sie über Deinen Schrank zu stülpen. Hauptsache ist, Du musst nach dem Umzug keine unnötige Neuanschaffung machen, nur weil Du Deine Möbel nicht richtig geschützt hast. Auch Transportergurte sind eine Anschaffung wert, denn so fliegt nichts im Transporter herum und alles bleibt fest an seinem Platz. Fragen lohnt sich: Leihst Du Dir einen Transporter aus, können Gurte bereits mit dabei sein.
8.
Ich stelle den Transporter einfach vor die Haustür, das ist viel entspannter. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem Du gerade schweißgebadet die letzte schwere Kiste in Deine neue Wohnung trägst und nur noch die quietschenden Reifen des Abschleppwagens hörst - beladen mit Deinem Miettransporter! Vor allem bei einem Umzug in die Stadt kann es passieren, dass Du Einfahrten und andere Autos zwangsweise für eine kurze Zeit zuparken musst, damit deine Helfer nicht 3 Blocks laufen müssen. Beachte: Bevor Deine Nachbarn vor Ärger zum Telefonhörer greifen, helfen Schilder und freundliche Worte. Erspare Dir den Ärger und lange Transportwege und melde beim Straßenverkehrsamt Halteverbotszonen an. Das kostet Dich zwar Geld, aber keine Nerven. Alles rund um einen reibungslosen Transport am Umzugstag findest Du hier.
9.
Die alte Wohnung übergebe ich dann einfach so wie sie ist. Den Rest in die Kisten gestopft, Transporter zu und ab ins neue Zuhause! Jetzt muss Du nie wieder in die alte Wohnung - oder doch? Gerade am Umzugstag ist schnell vergessen, dass die alte Wohnung ja noch an den Vermieter übergeben werden muss - und das meist in besenreinem Zustand. Plötzlich fällt Dir der alte Fußboden ein, den jetzt schmutzige Fußabdrücke zieren. Und auch die Wände stehen auf Deiner To-Do: Löcher verputzen und ein neuer Anstrich könnte auch nicht schaden. Behalte also immer noch ein paar Putzutensilien in der alten Wohnung - dann geht das Saubermachen am Ende viel schneller. Jetzt zahlt es sich auch aus, dass Du damals alle Mängel in einem Übernahmeprotokoll festgehalten hast. So bekommst Du die Kaution schnell wieder. Übernahmeprotokoll, was ist das? Informiere Dich hier.
10.
Ich mach dann noch schnell das mit dem Ummelden und Internet. Und schon hörst Du die zuständigen Menschen laut lachen. Denn so schnell mal eben geht das leider beides nicht. Beim Amt musst Du zum Ummelden auch im 21. Jahrhundert noch persönlich mit Deinen ganzen Unterlagen erscheinen - und hast ab dem Umzugstag bis zu 2 Wochen Zeit dafür. Weitere hilfreiche Tipps zur Ummeldung kannst Du hier nachlesen. Um im Internet surfen zu können, dauert es meistens auch ein Weilchen, weil oft erstmal ein Termin mit dem Techniker gemacht werden muss. Also: Vereinbare schon vor Deinem Umzug diese wichtigen Termine, dann hast Du das safe und aus dem Kopf.
11.
Die Post kommt schon von alleine an meiner neuen Adresse an. Leider nicht. Denn bevor Du nicht allen Absendern Deine neue Adresse mitgeteilt hast, landet alles noch schön bei Deiner alten Wohnung. Und auch wenn Du bereits allen Absendern Bescheid gegeben hast, ist in der Zwischenzeit wahrscheinlich noch Post an Deine alte Adresse unterwegs. Bist Du von Mama und Papa ausgezogen, ist das kein Problem. Wenn nicht, ist ein Nachsendeauftrag in diesem Zeitraum sehr hilfreich. Denn damit wird Deine Post an Deine neue Adresse - wie der Name verrät - nachgesendet. Das kannst Du ganz einfach bei der Deutschen Post beantragen - kostet aber Geld und muss 5 Tage vorher angemeldet werden. Alternativ kannst Du einfach die kostenlose Umzugsmitteilung nutzen, dann können sich Unternehmen selbst über Deine neue Adresse informieren. Hier gibt es allerdings keine Garantie, dass Deine neue Adresse auch wirklich in jeder Ecke ankommt.

Fazit

Auch wenn Dir der Umzug in Dein neues Zuhause Glücksgefühle verschaffen soll, gehe nicht zu leichtsinnig an die Sache heran. Hinterfrage Deine Planung, hab immer einen Plan B und denk auch mal um die Ecke: Was brauchst Du wirklich und was gibt es zu beachten? Nicht allzu selten sorgen Umzugsirrtümer für noch mehr Chaos. Und das wirst Du beim Umzug in Deine erste Wohnung schon reichlich genug haben - versprochen!

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