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Nachhaltig umziehen - da freut sich nicht nur die Umwelt

Oft sind Umzüge eine große Belastung für die Umwelt. Denn es sammeln sich Unmengen an Müll an: Plastik- und Papierhaufen von Verpackungen, Umzugskartons, alte und kaputte Dinge, die Du längst vergessen hast. Mit diesen Tipps schonst Du Natur und Umwelt beim Umziehen.

Keyfacts

Miste vor dem Umzug mal ordentlich aus. Das spart nicht nur Kartons.Setze auf das, was Du bereits hast - egal ob Möbel, Kartons oder eben alte Bettlaken

Mit weniger Fahrten von A nach B schonst Du die Umwelt richtig

Aus alt mach neu gilt auch für Möbel - und damit verringerst Du unnötige Neuproduktionen

Nein, Du musst nicht gleich zum extremen Öko werden! Durch kleine Tricks kannst Du beim Umzug schon einen richtig großen Effekt erzielen und nachhaltig handeln. Und das alles unter dem Leitsatz: Reduce, Reuse, Recycle.
Gönn Dir eine Portion "Green Ausmisten":

Richtig Ausmisten hat den Effekt, dass Du mit viel weniger Zeug umziehst. So sparst Du Dir das lästige hin- und herfahren. Das spart CO2 und entlastet auch Deinen Rücken - schließlich musst Du nicht mehr so viel schleppen. Aber: Nimm Dir genug Zeit zum Ausmisten, denn was unüberlegt wegkommt, kaufst Du später doppelt.
Wohin mit Deinen alten Sachen? Spende sie doch einfach. Denn das ist eine tolle Möglichkeit, um Möbel, Kleidung und Geräte loszuwerden, ohne die Umwelt zu belasten. Und ganz nebenbei tust Du auch noch auf sozialer Ebene etwas Gutes. Das sind die richtigen Adressen für Deine Spenden: Allgemeinnützige Vereine, Wohlfahrtsverbände, soziale Einrichtungen, Sozialkaufhäuser, Umsonstläden und die Heilsarmee. Kleiner Tipp: Ein Anruf vorher lohnt sich, denn manche Lager sind bereits überfüllt. Fahr nicht einfach so hin, denn im schlimmsten Fall verbrauchst Du nur unnötig Sprit. Nach kurzer Absprache ist manchmal sogar eine kostenlose Abholung Deiner Dinge drin.
Ab in die Tonne? Nichts da! Bevor Du alte Dinge wegschmeißt, versuche sie bei eBay Kleinanzeigen zu verkaufen oder zu verschenken oder auf dem Flohmarkt für kleines Geld zu verkaufen. Andere freuen sich sicher noch darüber und Du verdienst Dir den einen oder anderen Euro dazu. Du willst noch mehr Geld? Dann sieh Dir die Spartipps an.
Egal, ob Du Deine alten Sachen spendest, verschenkst oder verkaufst: Dadurch müssen weniger Gegenstände neu produziert werden, was ökologisch sinnvoll ist - das bedeutet, dass Du Deinen Umzug dadurch umweltschonender gestaltest. Das ist natürlich auch so, wenn Du gerade nicht umziehst.

Challenge accepted - umweltfreundlich verpacken:

Ob Kartons oder andere Verpackungsmaterialien: Alle Dinge die Du bereits hast, kosten kein Geld und sind halt schon da. Es ist viel umweltfreundlicher erstmal diese Dinge zu verwenden, anstatt Dir alles neu zu kaufen - das brauchst Du nämlich meistens gar nicht.
Frag in Deinem Familien- und Freundeskreis oder nette Nachbarn nach Umzugskartons. Du kannst Dir auch welche bei Firmen leihen (guck am besten mal online). Diese Kartons oder Kisten sind meistens stabiler und werden häufig wiederverwendet.
Achte generell auf ökologische Verpackungen: Am besten sind welche, die recycelt werden können oder die aus recyceltem Material bestehen.
Wenn schon nicht ökologisch, dann wenigstens sinnvoll: Bei Bestellungen kommst Du an Verpackungen, wie Luftpolsterfolie, Styropor oder Plastiktüten leider oft nicht herum. Es lohnt sich aber, diese für Deinen Umzug aufzubewahren. Klar, die sind nicht gerade der Renner in Sachen Umweltfreundlichkeit - können aber nach dem Umzug auch für den ein oder anderen eBay Verkauf nützlich sein. Damit schenkst Du auch solchen Materialien ein zweites oder drittes Leben.
Um noch mehr Kartons zu sparen und die Natur zu entlasten, kannst Du einfach Deine Kleidung und Schuhe in leeren Koffern, Taschen oder Wäschekörben transportieren. Auch für die allererste Nacht ist das super praktisch, denn so hast Du im 1. Nacht Koffer alles parat, was Du brauchst.
Du hast noch eine riesige Sammlung an Tupperdosen? Die eignen sich prima für Kleinteile, wie Haargummis oder Schrauben.
Nicht mehr so freshe Bettbezüge kannst Du als Transportmöglichkeit für Deine anderen Textilien, wie Handtücher, Bettwäsche oder Kleidung verwenden. Oder Du schützt damit Deine Möbel: Einfach drüber stülpen und fertig. Auch die zerbrechlichen Teile fühlen sich in Deiner Kleidung, Deinen Handtüchern, Waschlappen und Geschirrtüchern sicher.

Transport rocken und die Umwelt schonen:

Beim Transport gilt: Je weniger Fahrten Du machst, desto nachhaltiger bist Du unterwegs.
Die Idealvorstellung ist natürlich alles auf einen Schlag mitzunehmen - so sparst Du Sprit und damit auch Ressourcen. Hast Du nur einen Kleinwagen oder Kombi, musst Du schon ganz schön minimalistisch unterwegs sein, um das zu schaffen.
Wenn nicht alles in Dein Auto passt und Deine Tetris-Skills bereits beim dritten Karton versagen, leih Dir lieber einen Transporter. Da passt mehr rein und Du musst nicht so oft hin und her fahren. Den gibt es übrigens auch in der passenden Öko-Variante: Der Elektrotransporter. Wie Dein Transport reibungslos abläuft, erfährst Du hier.
Für alle extremen Naturliebhaber ist ein Lastenrad eine weitere, aber nicht ganz so schnelle Möglichkeit, den Umzug quasi emissionslos zu bewältigen. Muskelpower vorausgesetzt.

Ressourcenschonend einrichten - da lächelt die Natur:

Kauf nicht alles gleich neu. Sieh Dich lieber mal nach Secondhand Schätzchen um. Denn vor allem gut erhaltene Möbel werden dadurch nicht weggeworfen. Aber auch eine Neuproduktion kann damit verhindert werden und trägt zum Umweltschutz bei.
Beim Secondhand-Shoppen ist nicht direkt der perfekte Schrank dabei und Du willst am liebsten sofort alles neu in Deiner Wohnung haben? Wenn möglich, sei geduldig und warte ab. So ergatterst Du dann doch noch ein tolles Möbelstück und handelst nachhaltig.
Mithilfe von Online-Communities kannst Du ganz einfach in Deiner Nachbarschaft auf Möbelsuche gehen. Vielleicht holst Du Deine neue Lampe ja sogar zu Fuß oder mit dem Fahrrad ab? Perfekt! Direkt hast Du wieder einen Nachhaltigkeitspunkt mehr ergattert.
Upcycling und DIY: Du willst nur mal frischen Wind in Deine Einrichtung bringen? Dann pimpe Deine alten Möbel doch einfach mit einem neuen Anstrich auf. Oder Du baust auf eigene Faust aus Deinem Regal eine Sitzbank. Im Internet gibt es tausend gute Tutorials zum Umbauen von Möbeln. Vielleicht sind ja sogar Palettenmöbel etwas für Dich.
So gut ein Secondhand-Kauf auch für die Umwelt ist, bei älteren Elektrogeräten ist oft das Gegenteil der Fall. Die gebrauchte Waschmaschine ist unter der Energieeffizienzklasse A++? Dann lass lieber die Finger davon, denn die verbraucht dann viel zu viel Strom und ist nicht ökologisch.

Machs wie bei Greenpeace und entsorge richtig:

Auch beim Aufräumen am Ende des Umzugs ist nachhaltig sein eine Option. Zum Beispiel, indem Du darauf achtest, Deinen Müll richtig zu entsorgen. Für Reste von Farb- oder Putzmitteln gibt es in Deiner Nähe Wertstoff- und Recyclinghöfe.
Vor allem alte Elektrogeräte sollten fachgerecht entsorgt werden: Entweder fährst Du zur nächsten Sammelstelle oder Du gibst Dein altes Gerät bei einer Neuanschaffung direkt beim Händler ab.

Fazit

Beim Umzug ist es sinnvoll, Deine eigenen Handlungsmuster zu hinterfragen. Hast Du eine nachhaltigere Alternative gefunden, um Deine Sachen einzupacken? Perfekt! Dann erzähl sie doch Deinen Freunden weiter, damit sie das bei ihrem nächsten Umzug auch so umsetzen. Je mehr Leute so handeln, desto mehr freut sich auch die Umwelt (Sonnensmiley). In diesem Sinne: Reduce, Reuse, Recycle!

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