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Freundliche Nachbarn sind Gold wert

Damit Du Deine erste Wohnung genießen kannst, ist eine gute Nachbarschaft unerlässlich.

Keyfacts

Stress vermeiden durch offene Kommunikation

Immer freundlich bleiben

Empathie löst die Hälfte aller Probleme

Oft unterschätzt aber extrem wichtig: Ein gutes Verhältnis zu Deinen Nachbarn. Freundlichkeit und Verständnis sind das A und O. Schon beim Einzug kannst Du mit wenig Aufwand gut punkten. Ein entspanntes Verhältnis beginnt mit dem Vorstellen bei allen Nachbarn. Wenn es sich ergibt, kannst Du dich auch schon vor dem Einzug vorstellen und den Umzugstag ankündigen. Sollte einer Deiner Nachbarn am besagten Tag nicht zu Hause sein, nimm Dir die kommende Woche Zeit, auch ihn/sie zu begrüßen. Nicht, dass in Deiner ersten Woche jemand ausgeschlossen wird. Kurze Gespräche und freundliches Grüßen öffnen viele Türen. Im Idealfall nimmst Du Dir Zeit für einen kurzen Umtrunk oder eine Einweihungsparty. So minimierst Du unangenehme Stille oder schlechten Smalltalk auf Grund von Themenmangel.

Die Definition einer guten Nachbarschaft ist für jeden Menschen unterschiedlich. Daher ist wichtig, herauszufinden, worauf Deine Nachbarn Wert legen. Sprich dabei offen an, was Dir wichtig ist. So können 90 % aller Missverständnisse vorgebeugt oder aus dem Weg geräumt werden. Du schmeißt eine Party? Wie nett von Dir! Noch netter ist es, wenn Du Deine Nachbarn einlädst oder zumindest über die Party informierst und für die Ruhestörung entschuldigst.

Ein paar Regeln

Auch nach Deinem Einzug gilt es, ein paar (unausgesprochene) Regeln zu beachten und zu besprechen. Basis dafür sind die folgenden Problemfälle:

Lautstärke jeder Art und zu jeder Zeit. Einer der häufigsten Streitfälle zwischen Nachbarn ist die Lautstärke. Ob Getrampel im Treppenhaus, nächtliche Trompetenstunden oder Deine Tätigkeit als Hobbyhandwerker - es stört. In den meisten Häusern kann der Nachbar sogar Deine Gespräche mithören. Und auch wenn Deine Wände massiv erscheinen: Vergiss nicht, wer auf der anderen Seite wohnt. Verzichte daher zwischen 22.00-08.00 Uhr auf laute Aktivitäten oder besprich es mit Deinen Nachbarn. Wirf einen Blick auf die Hausordnung, dass erspart Dir manchen Ärger.

Du verlässt Deine Wohnung, ein Augenpaar folgt Dir. Du werkelst im Innenhof, ein Augenpaar folgt Dir. Deine Gardine ist nicht zu, das Augenpaar starrt in Deine Wohnung. Simple Regel: Spione mag keiner. Der Grad zwischen aufmerksam sein und spionieren ist dabei leider sehr schmal. Jeder empfindet es anders. Daher gilt: Immer höflich sein und aufmerksam, aber auch genug Freiraum lassen.

Dein Nachbar schwingt um 23.00 Uhr den Kochlöffel, um seiner Geliebten ein deftiges Gericht zu zaubern. Gut für sie, schlecht für Dich. Gerüche beeinträchtigen das Nachbarschaftsleben öfter als gedacht. Zum einen, wenn die Uhrzeit "nicht stimmt", zum anderen, wenn die Gerüche sehr intensiv sind. Eine top Geste: Lade Deine Nachbarn doch zum Essen ein. Sonst tut es der Nachbarschaft gut, sich nächtliche Kochsessions zu verkneifen - die gehen eh auf die Hüften.

Ein weiterer Streitpunkt können Autos und Parkplätze werden. Zugeparkt oder Parkplatz geklaut, kommt eher schlecht an. Auch hier gilt: Reden hilft. Sprich Änderungen mit Deinen Nachbarn ab und Du bist auf der sicheren Seite.

Unerledigte Gemeinschaftsaufgaben (Hausflur putzen, Mülltonnen rausstellen, o. ä.) führen schnell zu Ärger und Enttäuschung. Ist es Dir nicht möglich, Deinem Gemeinschaftsdienst nachzukommen, informiere Deine Nachbarn rechtzeitig oder sorge für Ersatz. Das erspart Dir Kummer und Sorgen.

Last but not least: Party feiern ist super, Nachbarn vergessen eher blöd. Wie bereits oben geschrieben: Frühzeitig informieren beugt viel Diskussion vor.

Das Miteinander verbessern

Das Leben besteht zum Glück aber nicht nur aus Regeln und Verboten. Es gibt viele Dinge, die das Miteinander verbessern und Spaß machen.

Kleine Geschenke erhalten die ... Nachbarschaft. Jeder freut sich über kleine Aufmerksamkeiten. Dafür muss nicht viel Geld ausgegeben werden. Hier zählt die Geste. Ein kleiner Schoko-Hase zu Ostern + gebackene Kekse zu Weihnachten = viel Erfolg. Und wer weiß, vielleicht erwartet auch Dich irgendwann eine kleine Überraschung zu den Feiertagen.

Ob Blumen gießen, Katze füttern oder einfach mal die Wohnung lüften. Mit kleinen Hilfestellungen sicherst Du Dir einen treuen Nachbarn, der Dir in einer ähnlichen Situation gerne aushilft.

Thema Spion wurde oben schon angeteasert. Interviews zeigen, dass ein Nachbar, der einen Blick auf ungewöhnliche Vorgänge in der Straße hat, oft als positiv empfunden wird. Gerade im Winter beruhigt ein aufmerksamer Nachbar. Aber Vorsicht: Zu viel Interesse und Kontrolle sind ein klares Downgrade.

Fazit

Ob Du mit Deinen Nachbarn befreundet sein möchtest oder eine einfache Zweckgemeinschaft bevorzugst: Klare Kommunikation und Einfühlungsvermögen helfen Dir, ein gutes Verhältnis zum Nachbarn aufzubauen. Du suchst Gleichgesinnte in Deiner Nachbarschaft? Versuche es doch mal mit Portalen und Apps wo Du Leute findest, mit denen Du Deinen Freundeskreis erweitern kannst.

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