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How to Geld sparen - bleib flüssig bei allen Wohnungsthemen

Beim Umziehen fallen oft versteckte Kosten an, mit denen Du nicht rechnest. Mit diesen Spartipps hast Du noch genug Cash in Deiner ersten Wohnung.

Keyfacts

Kaufe nicht alles neu - oft hast Du bereits alte Dinge, die noch super funktionieren

Dank Freunden und Bekannten kannst Du Dir die erste Wohnung (fast) komplett einrichten - kostenlos

Ändere kleine Gewohnheiten und spare richtig Geld - zum Beispiel Duschen statt Baden

Spartipps für vor dem Umzug

Schufa-Auskunft - geht auch kostenlos:

Die Schufa sammelt Daten der deutschen Verbraucher. Daten, wie die Anzahl der eröffneten Girokonten, bestehende Kredit- und Leasingverträge, offene Forderungen sowie genutzte Handyverträge. So können sich Unternehmen und Co. die Kreditwürdigkeit eines potentiellen Vertragspartners besser einschätzen. Hol Dir einfach die Datenkopie nach Art. 15 DSGVO anstatt Dir die normale Schufa-Auskunft zu kaufen. So sparst Du Dir 30 €.

Weg mit dem Mist - spare durch Ausmisten:

Stell einmal alles auf den Kopf und miste das aus, was Du nicht mehr brauchst. Das spart Umzugskartons, Platz im Transporter und Zeit. Verkauf doch ein paar Deiner alten Sachen bei eBay Kleinanzeigen - beim Umzug zählt jeder Cent.

Geldschlucker Nebenkosten - achte drauf!

Ein zusätzlicher Kostenfaktor sind vor allem versteckte Nebenkosten. Damit Du nachher keine zu teure Wohnung mietest, sieh Dir diese hier ganz genau an.

Umgebung checken - Fahrtkosten sparen:

Achte bei Deiner ersten Wohnung auf die Nähe zur Arbeit und Supermärkten. Je weiter diese weg sind, desto mehr kostet Dich die Fahrt.

Doppelte Miete? Nein danke!

Du ziehst von einer in die andere Wohnung? Achte auf die Kündigungsfrist von 3 Monaten. Dadurch vermeidest Du eine unnötige Doppelzahlung der Miete. Vielleicht kannst Du den Vermieter ja auch bei der Suche Deines Nachmieters unterstützen und so die Kündigungsfrist verkürzen - hier kann sich nachfragen lohnen.

Spartipps für den Umzug

Klamotten als Verpackungsmaterial:

Alte Zeitung ist nicht immer das beste Verpackungsmaterial, denn die färbt oft ab und ist null wasserfest. Polster Deine zerbrechlichen Dinge doch einfach mit Deiner Kleidung und Decken ab. Die musst du eh einpacken und es ist auch noch umweltfreundlich und kostenlos.

Werkzeug leihen statt kaufen:

Ziehst Du um, brauchst Du Dir nicht alles neu kaufen. Deine Familie und Freunde haben sicher noch einiges. Dein Papa hat eine Hobbywerkstatt im Keller? Super! Sieh Dich doch einfach mal um.

5 oder doch 50 Kartons? Schätz die Menge richtig ein:

Für Deinen Geldbeutel ist es super, wenn Du möglichst genau weißt, wie viel Du mitnehmen möchtest. Denn danach richtet sich die Größe des Fahrzeugs, mit dem Du Deine ganzen Dinge transportieren musst. Sieh Dir Deine Sachen genau an und schätze, wie viele Kartons Du brauchst. Als Richtwert kannst Du einen Karton füllen und gucken, wie viel rein passt. Als grobe Faustregel kann man sagen: 12 - 15 Kartons je Zimmer. Und? Reicht Dein Auto oder muss es doch der geliehene Transporter sein? Natürlich ist das Auto billiger und vielleicht hat ja noch jemand in Deinem Bekanntenkreis einen Anhänger? So kommst Du an dem teuren Transporter vorbei. Apropos Anhänger: Manche Möbelhäuser bieten den für eine bestimmte Zeit günstig oder kostenlos an. gibt es mehr Infos rund um den Transport.

Nicht zu unterschätzen: Neue Umzugskartons sind teuer!

Es gibt viele Karton-Alternativen: Zum Beispiel Kartons von Online-Bestellungen. Achte hier auf die Stabilität - nicht, dass der Boden während des Umzugs nachgibt. Bananenkartons sind besonders gut für schwere Dinge - frag dafür doch einfach mal beim lokalen Supermarkt nach. Oder Du guckst nach gebrauchten Umzugskartons, zum Beispiel auf Ebay Kleinanzeigen. Die sind meistens um einiges günstiger.

Kisten schleppen? Können auch Deine Leute:

Professionelle Umzugsunternehmen sind meistens sehr teuer - und sind wir mal ehrlich: Wie oft bleibt es beim vereinbarten Preis? Eben! Frag am besten Deine Familie, Freunde und Kollegen, ob sie Dir beim Umzug helfen. Denk hierbei auch unbedingt an mögliche Absagen und lade lieber ein paar mehr Leute ein. Revanchieren kannst Du Dich mit einer leckeren Pizza. Tipp: Helfende sollten eine Haftpflichtversicherung haben, die auch Gefälligkeitsschäden mitabdeckt. Geht was zu Bruch (TV fällt runter) durch die Umzugshelfer, würde dies die Haftpflichtversicherung des Helfenden übernehmen.

Umzugsunternehmen gönnen? Sieh genau hin!

Schau auf jeden Fall bei Vergleichsportalen für Umzugsunternehmen vorbei - denn so findest Du das beste Angebot für Deine Bedürfnisse. Bestehe auf eine Vorbesichtigung! Allein durch Fotos ist es schwierig abzuschätzen, wie viel eingepackt werden muss. Auch Pauschalen sind meistens nur günstig für ein paar Stunden - denn jede weitere Stunde kostet oft mehr.

Auf den richtigen Zeitpunkt kommt's an:

Du willst umziehen? Mach es anders als alle anderen und zieh in der Mitte des Monats um - und am besten noch unter der Woche. Denn dann sind Umzugsunternehmen und geliehene Transporter am günstigsten. Auch die Jahreszeit kann eine Rolle spielen, denn die meisten Umzüge finden im Sommer und zwischen Weihnachten und Neujahr statt. Wenn Du also richtig sparen willst, zieh genau dann nicht um.

Nicht gleich alles neu - besonders bei Deiner ersten Wohnung:

In Deiner ersten Wohnung muss nicht unbedingt alles neu sein, damit Du Dich wohlfühlst. Nimm doch einfach Deine alten Möbel mit oder frag Deine Familie und Freunde nach Basics für die Wohnung. Fast jede Oma hat im Keller noch ein "Notfallgeschirr" aus alten Zeiten übrig, wonach sich jedes Hipster Café die Finger leckt.

Spartipps für in der Wohnung

Die erste Zeit nur Essen bestellen? Lecker aber teuer.

Klar, der Griff zur Liefer-App ist schnell gemacht - vor allem in der ersten Zeit nach dem Umzug. Bestellst Du aber täglich Dein Essen online, wird das auf Dauer sehr teuer. Deshalb lohnt es sich, die Küche als erstes aufzubauen. Denn diese ist - neben dem Bett - mit das Wichtigste, um Dich zu versorgen. Oder Du benutzt eine Herdplatte, um Dir Essen zu kochen.

Second Hand ist eh im Trend:

Bei Möbeln kannst Du auch eine Menge sparen - und das Gute dabei: Second Hand ist wieder voll "in"! Pimp doch einfach alte Möbel Deiner Verwandten oder Freunde auf. Oder Du guckst direkt in Second Hand Läden ,Antiquitätenhändlern oder Ebay-Kleinanzeigen. Dort findest Du bestimmt ein paar Schätzchen. Netter Nebeneffekt: Du holst Dir etwas individuelles, das nicht alle haben und schonst damit auch noch die Umwelt.

Möbelkauf mit Plan:

Bevor Du voller Elan losrennst und Dir sofort alle Möbel und Zubehör kaufst, mach Dir einen Kaufplan für Dein Budget der ersten Wohnung: Was fehlt noch in der Wohnung? Wie viel darf es kosten? So hast Du Deine Finanzen im Blick und vermeidest teure Spontankäufe.

Das unwichtigste zum Schluss:

Denk an die non-essentials wie Deko immer erst zum Schluss. Egal wie gut die neue Duftkerze im Laden riecht - Finger weg! Denn oft haben Deine Familie und Freunde noch gute Dinge im Keller. Außerdem lohnt es sich erst in die kleinen Dinge zu investieren, wenn die Basics schon da sind (und Dein Konto noch nicht leer ist). Sonst passt bei Dir nachher nichts zusammen. Okay, das ist natürlich auch ein Style.

Zieh Dich und Deine Wohnung warm an - und spare Heizkosten:

Heizkosten können schnell teuer werden, wenn Du es immer auf 24 Grad warm haben musst. Willst Du sparen, stell sie niedriger - mit dem Zwiebellook wird Dir auch nicht kalt. Außerdem ist es mit einer kuscheligen Decke auf dem Sofa super cozy. Du willst noch mehr cozy vibes? Schöne Vorhänge oder flauschige Teppiche lassen Deine Wohnung nicht nur gemütlich und heimelig wirken, sondern helfen auch dabei, die Räume warm zu halten. Damit kannst Du gleich zwei Dinge verbinden - sparen und Dich wohlfühlen.

Kurzprogramm bei Wäsche: Kurz ist nicht gleich billig.

Du wäschst Deine Wäsche gerne im Kurzprogramm? Klar, Zeit spart das auf jeden Fall - aber leider kein Geld. Denn die Waschmaschine muss viel mehr Power geben, um die gleiche Leistung zu bringen wie beim normalen Waschgang. Sparsamer bist Du mit den deutlich längeren Eco-Programmen unterwegs. Dabei wäscht die Maschine Deine Wäsche bei niedrigerer Temperatur über einen längeren Zeitraum.

Trockne Deine Wäsche an der Luft:

Klappe auf, Wäsche rein und trocken? Klar, so ein Wäschetrockner erleichtert Dir viel Arbeit - verbraucht aber unnötig viel Strom. Deine Wäsche trocknet auch super an der Luft. Das ist meistens viel schonender für den Stoff.

Trinken auf Low Budget - Anstoßen mit Wasser aus dem Hahn:

Trink doch einfach mal Leitungswasser anstatt Dir Wasser zu kaufen. Das ist nicht nur super billig, sondern erspart Dir auch das nervige Kästen-Schleppen.

Sparen auf dem stillen Örtchen - die Wasserspartaste:

Du hast bestimmt schon mal die kleine Taste neben der Spültaste auf dem Klo bemerkt, oder? Durch diese kleine Taste sparst Du Geld - und das bei jedem Spülgang. Einfacher geht es kaum. Und hast Du keine fancy Wasserspartaste reicht es oft auch, nur kurz zu spülen. Oder direkt nochmal auf die Taste zu drücken, denn so stoppt das Wasser automatisch.

Verzichte auf Baden - Du wirst auch in der Dusche fresh:

Hast Du die Wahl zwischen Duschen und Baden, nimm lieber die Dusche. Hier verbrauchst Du nur circa die Hälfte an Wasser und die Heizkosten für Warmwasser sind dadurch auch geringer. Aber es gibt noch weiteres Sparpotenzial in der Dusche: Mit einem Durchlaufbegrenzer oder direkt einem wassersparenden Duschkopf sparst Du nochmal extra Wasser.

Effizientes Strom-Sparen:

Schaffst Du Dir neue Elektrogeräte an, wie zum Beispiel Waschmaschine oder Kühlschrank, achte auf die Energieeffizienzklasse. Die geht von A+++ bis D, wobei ersteres am effizientesten ist. Auch beim Lampenkauf kannst Du auf lange Sicht Geld sparen: Leg Dir LED-Lampen zu, denn die verbrauchen weniger Strom als normale Glühbirnen oder Energiesparlampen. Zu Beginn sind LED-Lampen zwar etwas teurer als Energiesparlampen, sie haben aber auch eine doppelte Lebensdauer und sind im Endeffekt günstiger.

Offline statt Stand-by:

Zeitschaltuhren an Deinen Steckdosen oder Mehrfachstecker mit Kippschaltern helfen Dir dabei, die Stand-by-Geräte auszuschalten. So sparst Du nochmal extra Strom.

Dinge vom Vormieter übernehmen:

Wenn Du knapp bei Kasse bist, lohnt es sich, ein paar Gegenstände vom Vormieter zu übernehmen. Am besten die Küche, denn die ist neu fast immer am teuersten. Aber auch Möbelstücke wie Schränke oder Kommoden können Deinen Geldbeutel schonen. Für die erste Zeit ist das super und später kannst Du die Dinge ja immer noch verkaufen und ersetzen.

Profitiere als Neukunde oder Student:

Bei vielen Anbietern von Strom, Wasser und Gas kannst Du als Neukunde richtig absahnen, denn es gibt oft Neukundenrabatte. Dabei aber immer Vertragslaufzeit und Kündigungsfrist im Auge behalten. Als Student hast du gute Chancen auf Studentenrabatte bei Dienstleistern für Internet, Smartphone oder Festnetz. Nachgucken lohnt sich also.

Setz Deinen Umzug von der Steuer ab:

Deinen Umzug kannst Du echt von der Steuer absetzen - und das nicht nur, wenn Du aus beruflichen Gründen umziehst. Aber von vorne: Wenn beispielsweise Deine Firma den Standort wechselt und Du deshalb umziehen musst oder Du näher an Deinen Arbeitsplatz ziehst und damit 1 Stunde Fahrtzeit pro Tag sparst, kannst Du den Umzug von der Steuer absetzen. Das kannst Du dann als Werbungskosten bei der Steuererklärung angeben. Ziehst Du aus privaten Gründen um, kannst Du die Kosten für Fahrt und Arbeit absetzen. Dies fällt dann unter haushaltsnahe Dienstleistungen.

Fazit

Es gibt eine Menge versteckte Kosten vor, während und nach dem Umzug. Aber auch mächtig Potenzial, richtig Geld zu sparen. Selbst wenn Du am Anfang nur zwei, drei Tipps von der Liste befolgst, sparst Du bereits etwas. Je mehr Tipps Du in Deinen Alltag integrieren kannst, desto besser. Komplett überfordern musst Du Dich jedoch nicht. Geld ist schließlich nicht alles.

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